2024 – Zukunftsträchtig ist, wenn …

Zusammen Leben 2044
11. April 2024
Senem Wicki ist seit bald zwanzig Jahren als Innovationsexpertin für unterschiedliche Think Tanks, Unternehmen und öffentlichen Institutionen tätig, führt Strategie- und Veränderungsprozesse und hilft Organisationen ihren Fokus angesichts einer sich verändernden Welt neu zu setzen. Als Verwaltungs- und Beirätin sowie als Dozentin bringt sie eine kritische Zukunftsperspektive und unternehmerisches Denken mit ein. Ihr Auftritt im Katholischen Kirchgemeindezentrum in Binningen rückte den perfekten Menschen, neue ethische Prinzipien in einer digitalen Gesellschaft und anderes ins Zentrum ihrer Präsentation.

Lauter Luisen
4. September 2024
Wo kämen wir hin, wenn niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn manginge? – Für die Bühne haben Lauter Luisen erstaunliches literarisches Material vertont. Neben moderner Lyrik von Kurt Marti, Hilde Domin und Rose Ausländer auch verspielte Anagramme von Anna Isenschmid und Heini Gut. Mit Schalk und Poesie pulsen die drei Musikerinnen virtuos durch den Tag – oder ist es Nacht? Lebensweisheiten, Alpträume oder eine Frühlingsfahrt ins Blaue werden mit jazzigem Akkordeon, mit Hoch-geschwindigkeits-Beinxylofon oder Euphonium à la Tom Waits nach zukunftsfähigen Lichtblicken abgesucht. Die Freude an Wortspielereien und der virtuose Humor ihres musikalischen Echos führen als roter Faden durch das abendfüllende Programm.
2023 – Plan B: Die Erde und wir

Lebenschancen für die Zukunft
14. März 2023
Wir leben in einer Zeit vielfältiger Krisen, deren Auswirkungen nur durch konsequente Zusammenarbeit aller Menschen und gesellschaftlichen Akteure minimiert werden können. Die «Werte», auf denen diese Zusammenarbeit beruht, sind bekannt – es geht nicht um das Wissen, sondern um die Umsetzung des Gewussten. Wer zukünftigen Generationen ein Recht auf vergleichbare Lebensqualität und Chancenentfaltung zubilligt, muss heute damit anfangen das, was als wertvoll betrachtet wird, in der eigenen Einflusssphäre umzusetzen.

Besuch auf dem Mathishof
15. Juni 2023
Die Familie Mathis bewirtschaftet seit 1996 den Mathishof auf dem Bruderholz, nachdem sie ihren Jahrhunderte alten Hof im Dorfkern von Bottmingen aufgeben mussten. Die Landwirtschaft hat sich in dieser Zeit stark verändert. Gut überlegte Entscheidungen waren und sind nötig, um das Betriebskonzept weiterzuentwickeln und innovativ zu bleiben. Roman Mathis und sein Vater Toni Mathis werden uns einen Einblick geben, warum permanente konzeptionelle Anpassungen nötig sind und welche Werte für ihre Entscheidungen von Bedeutung sind.
Der Mathis Hof ist ein Familienbauernbetrieb mit eigenem Hofladen, wo Waren aus Eigenanbau und -Produktion verkauft werden. Besucher sind jederzeit willkommen und können den Hof mit seinen vielen Tieren gerne auf eigene Faust erkunden. Auf einem Feld direkt neben dem Hof ist von Ende Juli bis Mitte Oktober das Maislabyrinth geöffnet. Es bietet neben spannenden Irrwegen auch Grillplätze (Holz kann im Hofladen erworben werden),

Kantons- und Stadtentwicklung BS
20. September 2023
Lukas Ott, lic. phil., hat Soziologie, Kunstgeschichte und Botanik an der Universität Basel studiert. Als Publizist ist er mit zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Staats- und Verwaltungsrecht sowie Sozial- und Kulturgeschichte hervorgetreten und war Inhaber eines Büros für Politikforschung und Kommunikation. Von 2000 bis 2017 war er Stadtrat und dann halbamtlicher Stadtpräsident von Liestal. Seit Dezember 2017 ist er Leiter der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt.

Historisches Kabarett – Frisches von gestern
9. November 2023
Wer glaubt, Katzen, Ziegen oder Wellensittiche seien lustig, sollte sich mal mit Menschen befassen. Im Lauf der Jahrhunderte sind uns so einige Peinlichkeiten passiert, die wir am liebsten für immer vergessen würden. Blöderweise gibt es Historiker. In seinem Programm begibt sich der Science Slammer, Geschichtenstaubsauger und Archivjunkie Benedikt Meyer auf eine Tour d’horizon durch die absurden Seiten unserer Vergangenh. Mit seinem Geschichts-Kabarett hat Meyer ein neues Genre erfunden – und schöpft dabei aus der Randvollen Schatztruhe vergangener Irrtümer und Missgeschicke. Seine Fundstücke zeigen: Unsere Vorfahren waren genauso verschroben, tollpatschig, genial, blöd und liebenswürdig wie wir selbst.
2022 –

«Ich bin dein Mensch», ein Film von Maria Schrade
16. September 2022
Um an Forschungsgelder für ihre Arbeit an der Entzifferung antiker Keilschriften zu kommen, lässt sich die Wissenschaftlerin Alma auf einen ungewöhnlichen Deal ein: Sie soll drei Wochen lang mit einem humanoiden Roboter zusammenleben und danach ein Gutachten über ihn schreiben.
Roboter Tom ist so programmiert, dass er eigentlich ihr perfekter Partner wäre. Aber Alma hat keine Lust auf Frühstück am Bett, Schaumbäder im Kerzenschein und sonstige romantische Eskapaden. Doch je mehr Zeit sie mit Tom verbringt, desto mehr stellt sie sich die Frage, was Liebe, Glück und Menschlichkeit im Grunde bedeuten.
«Ich bin dein Mensch» erzählt von einer nahen Zukunft, in der Roboter in die Gesellschaft eingegliedert werden sollen, auf dass Algorithmen und Sehnsüchte miteinander verschmelzen.
Mit leisem Humor und unaufgeregter Situationskomik lässt Maria Schraders Film Tom und Alma aneinandergeraten. Und je näher die beiden sich kommen, desto stärker wird das existenzielle Nachsinnen über das Wesen des Menschen.

Kommen Sie mit auf eine Reise in die Zukunft?
14. Mai 2022
Fahrt nach Bern für Erwachsene und Jugendliche (ab 13 Jahre) ins Museum für Kommunikation.
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung verschaffen uns
heute nie dagewesene Möglichkeiten. Mit einem neuen Vermittlungsformat lanciert das Museum für Kommunikation in Bern eine emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema.
Mehr Beteiligung der Gäste an den brennenden Themen der Zeit. Es war ein überaus spannender und anregender Abstecher nach Bern in die Zukunft: Biotechnologie, künstliche Intelligenz und Digitalisierung verschaffen uns heute nie da gewesene Möglichkeiten der Selbstoptimierung und Neuerfindungen. Nicht nur die Spezialisten haben etwas zu sagen. Jede und jeder kann über wichtige Fragen der Zeit nachdenken und zu einer Meinung finden. Diese Art, an ethische Fragestellungen heranzugehen, hat sich das Forum
verstärkt auf die Fahnen geschrieben. Schon im Bus wurden die Teilnehmer/innen aktiviert: Eine «Iistimmig», die nach Motivation, Zugängen, aber auch nach Gefühlen der Teilnehmenden fragte, regte zum Gespräch an.
Auch im Museum selbst wurden wir in einem «Prolog» in Gespräche verwickelt, die auch in der Ausstellung durch Schauspieler immer wieder provoziert wurden. Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Tag abgerundet, bevor wir mit vielen interessanten Eindrücken und dem Gefühl, beteiligt gewesen zu sein, nach Hause fuhren.